Veganes Kimchi selber machen

Seit dem wir Kimchi vor einiger Zeit für uns entdeckt haben, gibt es kein halten mehr. Wir lieben diese fein würzige Säure des fermentierten Chinakohls und essen es zu fast allem…Auf dem Brot, zu Bowls, auf Omlett, Pfannkuchen uvm ♥ Klar könnte man das auch einfach im Supermarkt kaufen, aber es macht soviel mehr Spaß Kimchi selber machen. Falls du dich jetzt gefragt hast…was ist denn eigentlich Kimchi? 

Kimchi ist quasi die koreanische Variante von Sauerkraut könnte man sagen. Es gibt unzählige verschiedene Rezepte die von Region zu Region sehr unterschiedlich sind. Durch das Fermentieren wird das Gemüse haltbar gemacht. Wertvolle Vitamine und Mineralstoffe bleiben so erhalten, außerdem entstehen gesunde Milchsäurebakterien die für eine gute Verdauung und eine intakte Darmflora sorgen.

Klassischer Kimchi wird mit Fischsoße gemacht und ist daher nicht vegan. Diese vegane Kimchi Variante steht dem Original aber in nichts nach und geht zudem super einfach! Man braucht dafür keine große Vorbereitung und ist somit für Einsteiger sehr gut geeignet 🙂 

Veganes Kimchi selber machen

Glutenfrei/ Sojafrei/ Vegan

Du brauchst ausserdem: 

1 große Schüssel

1 großes Glas mit Bügelverschluss ( ca. 1 Liter)

1 kleines Glas ( bsp. leeres Kichererbsenglas)

evtl. Einmalhandschuhe ( bei empfindlichen Händen)

2-3 leere Schraubverschluss Gläser 

Zutaten:

1 sehr großer Chinakohl oder 2 kleinere

2 Karotten

2 große Knoblauchzehen

10 cm Lauch oder Frühlingszwiebeln

3 cm frischen Ingwer

1 TL Chilliflocken oder 1/4 TL Cayennepfeffer

 3 TL Paprikapulver Edelsüß

1 EL Salz

3 EL Algenflocken ( bsp. Rotalge, Kombu, Wakame, Nori) 

paar Tropfen Liquid Smoke oder Prise Rauchsalz

2 TL Apfeldicksaft oder Zucker

( ergibt ca. 2-3 Gläser a 500ml)

Los gehts:

  1.  Die äußeren Chinakohlblätter entfernen, den restlichen Chinakohl in mundgerechte Stücke schneiden und gründlich waschen. Eine große Schüssel bereitstellen um darin später alle Zutaten  miteinander zu kneten.   

  2. Doch vorher  müssen noch die Karotten gewaschen & geraspelt ( gerne mit Schale) , der Lauch in Ringe geschnitten und der Knoblauch fein gepresst werden. Der Ingwer lässt sich am Besten mit einem kleinen Löffel schälen, danach mit einer Reibe fein reiben und zu den anderen Zutaten in die Schüssel geben.  

  3. Nun mit den Gewürzen und den restlichen Zutaten vermengen und sehr gut mehrere Minuten mit den Händen durchkneten bis genügend Flüssigkeit austritt. ( wenn du empfindliche Hände hast benutze hierfür gerne Einmal Handschuhe, wenn du ohne Handschuhe arbeitest pass auf das nichts in die Augen kommt! ) Das Ganze verliert jetzt enorm an Volumen und wird herrlich würzig und saftig. 

  4. Das Kimchi wird jetzt in ein großes Bügelglas gefüllt und sehr gut festgedrückt, damit keine Luft dazwischen entsteht. Die Flüssigkeit sollte oben das Kimchi immer vollständig bedecken. Um sicherzugehen das genügend Druck entsteht, eignet sich hier besonders ein leeres Glas ( bspw. Kichererbsenglas) mit rein zu stellen und das Bügelglas zu verschließen. Jetzt muss der Kimchi verschlossen bei Raumtemperatur ca. 5-6 Tage fermentieren. Wenn sich kleine Bläschen bilden ist das ein gutes Zeichen 🙂 ( Es kann sein das man das Glas im inneren zwischendurch hin und wieder nochmal festdrücken muss um sicherzustellen das weiterhin alles mit Flüssigkeit bedeckt bleibt, durch die Fermentation kann es etwas nach oben treiben. )  

  5.  Nach ca. 5-6 Tagen kann das Kimchi nun auf kleinere Gläser verteilt werden und ab jetzt ca. 6 Monate ohne Probleme im Kühlschrank gelagert werden. Auch hier immer schauen das, dass Kimchi mit genügend Flüssigkeit zugedeckt ist 😉 Je länger das Kimchi zieht desto säuerlicher wird es. Wir mögen es ab ca. 5 Tagen im Kühlschrank am liebsten, aber das muss letzten Endes jeder für sich herausfinden welchen Säuregrad man am liebsten mag.  
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